Klima und Energie
Die Flughafen Zürich Gruppe hat sich zum Ziel gesetzt, ihren Treibhausgasausstoss in den Scopes 1 und 2 bis 2040 auf netto null zu senken. Gleichzeitig begegnet sie den Herausforderungen des Klimawandels mit Anpassungsmassnahmen.
Relevanz
Die Flughafen Zürich Gruppe hat sich zum Ziel gesetzt, ihre Treibhausgasemissionen im eigenen Betrieb (Scopes 1 und 2) bis ins Jahr 2040 auf netto null zu senken, um damit ihren Beitrag zu leisten, den globalen Temperaturanstieg gemäss Übereinkommen von Paris auf deutlich unter zwei Grad zu begrenzen (siehe Netto-Null-Fahrplan). Gleichzeitig ist das Unternehmen mit komplexen Risiken konfrontiert, die durch den Klimawandel verursacht werden. Diese gilt es zu erkennen und sich daran anzupassen. Der vorliegende Bericht mit den vier Elementen Strategie, Governance, Risikomanagement und Kennzahlen – gestützt auf die Empfehlungen der Task Force on Climate-Related Financial Disclosures (TCFD) – erfüllt die Anforderungen der Verordnung über die Berichterstattung über Klimabelange (Art. 3) und von Art. 964b OR.
Die Flughafen Zürich AG trägt jährlich die Treibhausgasemissionen pro Standort als CO2-Äquivalente in einem Inventar unter dem Standard des «Greenhouse Gas Protocols», das heisst mit Einteilung der Quellen in drei Einflusssphären (Scopes 1–3), zusammen (siehe Kennzahlen). Der Scope 1, mit den unternehmenseigenen Quellen, umfasst am Standort Zürich im Wesentlichen die Wärmeversorgung, die eigene Stromproduktion und die Fahrzeugflotte. Beim Scope 2 handelt es sich um Emissionen, die bei der Produktion der eingekauften Energie entstehen. Der Scope 3 umfasst schliesslich alle übrigen Emissionsquellen am Flughafen (wie z. B. die Abfertigung der Flugzeuge inklusive des Fluges an die Zieldestination) und die weiteren Quellen aus vor- und nachgelagerten Prozessen (bspw. dem Zubringerverkehr, der Energieproduktion oder dem Einkauf von Gütern). Der weitaus grösste Teil aller Treibhausgasemissionen, inklusive der über die gesamte Wertschöpfungskette verursachten Emissionen, entfällt mit mehr als 99 % auf den Scope 3. Deshalb ist die Flughafen Zürich AG bemüht, auch im Scope 3 ihren Handlungsspielraum zu nutzen und alle Partner in der vor- und nachgelagerten Wertschöpfungskette in deren Massnahmen zur Reduktion der Treibhausgasemissionen gezielt zu unterstützen.
Mit der Akkreditierung der Standorte Zürich, Florianópolis, Vitória und Macaé bei Airport Carbon Accreditation (ACA) sind die Fortschritte in der Treibhausgasreduktion international mit anderen Flughäfen vergleichbar und ausserdem extern geprüft.
Klimastrategie
Netto-Null-Fahrplan
Der Netto‑Null‑Fahrplan ist der Transitionsplan der Flughafen Zürich Gruppe für den Übergang in eine kohlenstoffarme Wirtschaft. Er wurde im Berichtsjahr erneut überarbeitet und insbesondere um Informationen zum Scope 3 und zu den Handlungsfeldern der Flughafen Zürich AG ergänzt. Der definierte Netto-Null-Fahrplan steht im Einklang mit den Zielen des Klimaabkommens von Paris und ist mit den Schweizer Klimazielen vereinbar. Er verfolgt das Ziel, bis ins Jahr 2040 an allen Standorten netto null Treibhausgasemissionen (Scopes 1 und 2) zu erreichen, und zwar ohne den Kauf von Kompensationszertifikaten. Netto null bedeutet, dass die durch Menschen verursachten restlichen Treibhausgasemissionen wieder aus der Atmosphäre entfernt werden müssen, sodass sich eine Bilanz von null ergibt. Bereits wurde das erste Zwischenziel am Standort Zürich, eine Reduktion der jährlichen Treibhausgas-Emissionen auf noch 30’000 Tonnen ab 2020, erreicht. Als weiteres Zwischenziel am Standort Zürich ist die Senkung der jährlichen Treibhausgasemissionen auf noch 20’000 Tonnen bis ins Jahr 2030 gesetzt. Um seine Ziele zu erreichen, hat das Unternehmen einen schrittweise verlaufenden Absenkpfad festgelegt.
Die Treibhausgasemissionen der Flughafen Zürich AG am Standort Zürich seit 1991 und der Absenkpfad bis 2040.
Die Gesamtinvestitionskosten des Netto-Null-Fahrplans der Flughafen Zürich AG am Standort Zürich belaufen sich auf gut CHF 300 Mio. von 2024 bis 2040. Rund 40 % entfallen auf die Transformation der Wärme- und Kälteversorgung, die einen erheblichen Anteil an Treibhausgaseinsparungen bis 2040 ausmachen wird. Gut ein Viertel entfällt auf den Ausbau der Photovoltaikanlagen und langfristige Strombezugsverträge und der Rest auf die Elektromobilität, Gebäudesanierungen und Betriebsoptimierungen.
Die gruppenweite Netto-Null-Zielsetzung bis 2040 gilt ebenso für die Auslandstandorte mit Mehrheitsbeteiligung (siehe Netto-Null-Fahrplan). In Indien, wo der Flughafen in Noida kurz vor der Inbetriebnahme steht, besteht zudem die Absicht, die Treibhausgase bereits bis 2030 auf netto null zu senken. Der entsprechende Transitionsplan ist in Erarbeitung.
Airport Carbon Accreditation
Die Flughafen Zürich AG ist für ihren Ansatz zur Reduktion der Treibhausgase und ihren Netto-Null-Fahrplan bei Airport Carbon Accreditation (ACA) akkreditiert. Dies ist das weltweit verbreitete und anerkannte Klimaschutzprogramm des Internationalen Flughafenverbandes (ACI), das die Flughäfen bei der effektiven Reduktion von Treibhausgasemissionen unterstützt und den Fortschritt einstuft. Der Standort Zürich ist auf Stufe vier von fünf akkreditiert, auf dieser Stufe ist das Programm vergleichbar mit anderen Rahmenwerken wie der Science Based Targets Initiative (SBTi). Neben der Senkung der Treibhausgase, einer Zielsetzung für die Erreichung von netto null Treibhausgasemissionen in den Scopes 1 und 2 und dem entsprechenden Absenkpfad mit nachgewiesenen Massnahmen bedingt diese Stufe, dass die Flughafenpartner ebenfalls zu Treibhausgasreduktionen bewegt werden. Im Berichtsjahr wurden Ziele, Kennzahlen und Programme der Flughafen Zürich AG erneut durch die extern unabhängige Verifizierungsstelle IFU-CERT rezertifiziert. Seit Februar 2025 sind auch drei der Flughäfen mit Mehrheitsbeteiligung in Brasilien, nämlich Florianópolis, Vitória und Macaé, auf Stufe vier akkreditiert. Für Natal ist die Akkreditierung für 2026 geplant, für den Flughafen in Noida bis 2027.
Vorbild Energie und Klima
Mit der Teilnahme an der Initiative «Vorbild Energie und Klima» des Bundes unterstreicht die Flughafen Zürich AG am Standort Zürich ihre Ambition auf eine Vorreiterrolle im Bereich des Klimaschutzes und der Energie. Als Akteurin der Initiative setzt sie konkrete Massnahmen zur Energieeffizienzsteigerung, zum Ausbau erneuerbarer Energien und zur Treibhausgasemissionsreduktion um.
Charta Kreislauforientiertes Bauen
Die Flughafen Zürich AG ist seit 2024 auch Mitglied der «Charta Kreislauforientiertes Bauen». Deren Ziel ist es, den Ausstoss grauer Treibhausgasemissionen im Gebäudebereich stark zu reduzieren, sowie die Kreislauffähigkeit von Gebäuden durch verbesserte Rückbaubarkeit und Materialwiederverwendung massiv zu erhöhen.
Klimarisiken und -chancen
Die Flughafen Zürich Gruppe ist von den längerfristigen Veränderungen der Klimamuster unmittelbar betroffen, was Auswirkungen auf ihre Strategie hat. Während das Unternehmen den Übergang in eine kohlenstoffarme Wirtschaft bereits vor Jahren als Notwendigkeit erkannt und ihren eigenen Treibhausgasausstoss am Standort Zürich seit 1991 um rund 50 % gesenkt hat, rücken Risiken für die Geschäftstätigkeit und entsprechende Anpassungsstrategien an das sich verändernde Klima immer mehr in den Fokus.
In den Jahren 2023 und 2024 hat die Flughafen Zürich Gruppe ihre klimabedingten physischen Risiken und Übergangsrisiken gruppenweit identifiziert und an den Standorten in der Schweiz, Brasilien, Chile und Indien entlang der Betrachtungszeiträume 2040 und 2050+ sowie den Emissionsszenarien (Representative Concentration Pathways, RCP) RCP2.6 und RCP8.5 des Weltklimarats bewertet. Die Zeithorizonte wurden je nach Standort am Transitionsplan, an der Lebensdauer der Infrastruktur sowie an der Konzessionsdauer des jeweiligen Flughafens ausgerichtet. Der Umgang mit unmittelbaren, kurzfristigen physischen Ereignissen ist für das Unternehmen bereits heute Bestandteil des Tagesgeschäfts.
Physische Risiken am Standort Zürich
Klimarisikotreiber | Risiko und Auswirkungen | |
• Höhere mittlere Temperaturen • Stärker ausgeprägte Hitzewellen • Trockenperioden im Sommer | Hitzestress für Personal, Dienstleister und Passagiere im Freien: erhöhte Betriebskosten für präventiven Gesundheitsschutz, Produktivitätseinbussen | |
Hitzeschäden an Asphaltpisten: höhere Unterhaltskosten, zusätzliche Betriebskosten und höhere Abschreibungen bei verkürzter Nutzungsdauer, kürzere Investitionszyklen für Pistensanierungen | ||
Erhöhter Kühlbedarf Gebäude: erhöhte Betriebskosten durch die Zunahme des Energiebedarfs, Investitionen für die Neudimensionierung der Klimasysteme | ||
Austrocknung der Moorflächen im Sommer: höhere Unterhaltskosten, eventuell Investitionen für Nachbesserungen bei Mooraufwertungsprojekten/Ersatzmassnahmen | ||
• Zunahme von Extremwetterereignissen (Starkniederschlag, Extremwind, Gewitter) | Überschwemmung luftseitiger Flächen und landseitiger Zufahrtswege: temporäre Betriebsbeeinträchtigungen, höhere Unterhaltskosten, potenzielle Investitionen für den Hochwasserschutz und Verbesserung der Entwässerungssysteme | |
Wassereinbrüche in Gebäude: Sachschaden an Vermögenswerten, Unterhaltskosten, potenzielle Investitionen für die Verbesserung der Entwässerungssysteme, vorübergehende Betriebsbeeinträchtigungen | ||
Gebäudeschäden und Betriebsunterbrüche bei Starkwindereignissen: Sachschaden an Vermögenswerten, kurzzeitige Betriebsunterbrüche oder Betriebseinschränkungen, potenziell höhere Betriebskosten für die Irregularitätsbewältigung | ||
Handling- und Betankungsstopp bei Blitzschlag: potenzielle Zunahme kurzzeitiger Betriebsunterbrüche und daraus folgend Verspätungen, höhere Betriebskosten für die Irregularitätsbewältigung | ||
Flugplanstörungen aufgrund schwerwiegender meteorologischer Ereignisse an Drittplätzen: Auswirkungen wie Verspätungen, Umleitungen, Annullationen |
An den Standorten in Brasilien, Chile und Indien wurden, ergänzend zum Standort Zürich, weitere physische Risiken identifiziert: erstens der steigende Meeresspiegel und das damit verbundene Risiko für häufigere Überschwemmungen für den Flughafen in Macaé, der nur wenige Meter über Meer liegt. Zweitens länger andauernde Trockenperioden und damit verbundene Wasserknappheit (Vitória, Natal, Antofagasta, Iquique, Noida) sowie Staubentwicklung (Noida). Drittens Brände der Vegetation aufgrund der Trockenheit in Flughafennähe, welche die Luftqualität beeinträchtigen, auf das Flughafenareal übergreifen oder durch Rauchentwicklung den Flugbetrieb stören könnten (Flughäfen in Brasilien und Noida).
Klimaresilienz
Um den identifizierten physischen Risiken zu begegnen, hat die Flughafen Zürich Gruppe vier Handlungsfelder definiert:
- Bauliche Massnahmen beim Um- oder Neubau von Gebäuden und Anlagen
- Betriebliche Optimierungen durch den Einsatz neuer Technologien
- Kurzfristige betriebliche Interventionen
- Monitoring
Klimatische Entwicklungen gemäss den aktuellen länderspezifischen Klimaszenarien werden in der Planung und Umsetzung von Vorhaben (insbesondere bei weitreichenden Infrastrukturentwicklungen) bereits berücksichtigt. Dies beispielsweise beim Einsatz widerstandsfähiger Materialien oder durch die Neudimensionierung im Um- oder Neubau von Gebäuden und Anlagen. Um den negativen Auswirkungen des Klimawandels im täglichen Betrieb begegnen zu können, prüft die Flughafen Zürich AG technische Anpassungen, um den erhöhten Kühlbedarf zu decken, oder Massnahmen am Arbeitsplatz bei grosser Hitze. Mit einem verstärkten Monitoring sollen direkte und indirekte klimabedingte Ereignisse erfasst, analysiert und die Erkenntnisse in der Folge für die Planung von Anpassungsmassnahmen berücksichtigt werden.
Übergangsrisiken
Treiber | Risiko und Auswirkungen | |
Markt | Verlust von Marktanteilen aufgrund von verändertem Kundenverhalten und veränderten Luftverkehrsmustern | |
Energie und Technologien | Höhere Beschaffungskosten für die Umstellung auf erneuerbare Energien (und Carbon Removal) bei erhöhter Nachfrage und begrenzter Verfügbarkeit | |
Reputationsschaden aufgrund unzureichender Entwicklungsfortschritte und begrenzter Verfügbarkeit emissionsarmer Energien und Technologien für die Luftfahrt | ||
Reputation | Erschwerter Zugang zu erschwinglicher Finanzierung aufgrund steigender Erwartungen des Kapitalmarkts an die Dekarbonisierung | |
Politik und Regulierung | Wachstumsbegrenzung durch die Verteuerung von Flugreisen als Folge von Regulierungen | |
Erschwerte bauliche und betriebliche Entwicklung aufgrund der Zunahme des politischen Drucks auf betriebliche Rahmenbedingungen und Entwicklungsprojekte | ||
Erhöhte Betriebskosten aufgrund von kostentreibenden Umweltregulierungen |
Chancen
Nebst Risiken ergeben sich für die Flughafen Zürich Gruppe durch die Veränderungen des Klimas und den damit verbundenen Übergang zu einer kohlenstoffarmen Wirtschaft auch Chancen. Dank Energieeffizienz- und Substitutionsmassnahmen sowie aufgrund der erwarteten Klimaerwärmung und der daraus folgenden Abnahme des Wärmebedarfs im Winter ergeben sich Betriebskosteneinsparungen. Durch veränderte Präferenzen der Kunden, die mit dem sich verändernden Klima im Zusammenhang stehen, können sich zudem neue Ertragsmöglichkeiten ergeben. Schliesslich begünstigen Investitionen in eine resiliente Infrastruktur die allgemeine Resilienz gegenüber sich verändernden Markt- und Umweltbedingungen.
Klimagovernance und -risikomanagement
Governance
Klima ist als eines der fünf wesentlichen Nachhaltigkeitsthemen Teil der strategischen Ausrichtung der Flughafen Zürich Gruppe und in die gesamtheitliche Nachhaltigkeitsgovernance eingebunden. Die oberste Verantwortung über die nachhaltige Ausrichtung des Unternehmens trägt der Verwaltungsrat. Er wird mindestens einmal jährlich über den aktuellen Stand des Klimaprogramms inklusive der Klimarisiken informiert und entscheidet über strategische Aspekte betreffend die Themen der Nachhaltigkeit. Als Ausschuss des Verwaltungsrats ist das Audit & Finance Committee für die Nachhaltigkeits- und somit auch für die Klimaberichterstattung zuständig.
Die Umsetzung der Nachhaltigkeitsstrategie liegt in den Händen der Geschäftsleitung. Sie beschliesst Ziele und Massnahmenpläne und beschäftigt sich im Rahmen des jährlichen Managementreviews zur Nachhaltigkeit mit Klimabelangen. Darüber hinaus werden die Geschäftsleitung wie auch der Verwaltungsrat im Rahmen von Kreditanträgen oder Umfeldbeurteilungen über Klimabelange informiert. Innerhalb der Geschäftsleitung ist das Thema Nachhaltigkeit und somit Klima seit Oktober des Berichtsjahrs der Chief People & Communications Officer (CPCO) zugeordnet. Sie ist die Linienvorgesetzte der neuen Abteilung Sustainability & Public Affairs – der Koordinationsstelle für die Klimathemen (aktuelle Informationen siehe Organisationsstruktur). Die Abteilungsleitung hat den Vorsitz des ESG Steering Committee inne, das die Nachhaltigkeitsthemen unternehmensweit koordiniert und worin Klima als eines von 15 Nachhaltigkeitsthemen geführt wird. Die Regelung der Verantwortlichkeiten für klimabedingte Risiken und Chancen ist im gruppenweiten Risikomanagement verankert. Der Chief Financial Officer übernimmt als Chief Risk Officer die Gesamtverantwortung und wird durch das Group Risk Office unterstützt, das Mindestvorgaben festlegt und die Risikoberichterstattung zentral steuert. Die Mitglieder der Geschäftsleitung tragen die Verantwortung für die Identifikation und Steuerung der ihnen zugeordneten Risiken nach dem Risk-Ownership-Konzept. Die Verantwortung für klimabedingte Risiken und Chancen der ausländischen Gruppenstandorte liegt beim Managing Director Zurich Airport International, der ebenfalls Mitglied der Geschäftsleitung ist.

Governance Klima
Risikomanagement
Die klimabedingten Risiken und Chancen für die Flughafen Zürich Gruppe wurden im Rahmen von «Climate Impact Assessments» an den einzelnen Standorten ermittelt und bezüglich Eintrittswahrscheinlichkeit und potenzieller Auswirkungen beurteilt. Die Beurteilung erfolgte mehrheitlich qualitativ, anhand eines umfassenden Konsultationsprozesses mit Experten aus den betroffenen Geschäftsbereichen. Am Standort Zürich dienten die aktuellen Schweizer Klimaszenarien als Grundlage, in Brasilien und Chile die entsprechenden nationalen Grundlagen. Am Standort Noida, Indien, ist eine ausführliche Risikoanalyse nach der Inbetriebnahme geplant. Für die Bewertung der Risiken wurde auf das Schema aus dem allgemeinen Risikomanagement der Flughafen Zürich Gruppe zurückgegriffen. Die Ermittlung und Beurteilung klimabedingter Risiken wird künftig ins unternehmensweite Risikomanagementtool und in einen integrierten Risikobericht zuhanden der Geschäftsleitung und des Verwaltungsrats integriert.
Die Linieneinheiten sind für den Umgang mit klimabedingten Risiken zuständig, weshalb jedes Risiko einem verantwortlichen Bereich zugeordnet ist. Die Bereichsleiterin oder der Bereichsleiter als Risk Owner entscheidet über die Umsetzung angemessener Anpassungsmassnahmen, die im Berichtsjahr in einem Adaptationsplan systematisch festgehalten wurden (siehe Klimaresilienz). Die Reduktion der Treibhausgasemissionen erfolgt seit Jahren durch zahlreiche Massnahmen (siehe Netto-Null-Fahrplan), die Umsetzung liegt bei den entsprechenden Linieneinheiten.
Massnahmen und Fortschritt
Den grössten Beitrag zur Absenkung der Treibhausgasemissionen in Scope 1 leistet der «Masterplan Energie und Dekarbonisierung Immobilien 2040». Dieser beinhaltet verschiedene Massnahmen, um am Standort Zürich einerseits den Bedarf an Wärme-, Kälte- und elektrischer Energie zu senken und andererseits die Art der Energiebereitstellung auf nicht fossile Alternativen umzustellen. Heute hat das mit Erdgas oder Heizöl betriebene flughafeneigene Heizkraftwerk, das mittels Wärme-Kraft-Kopplung Wärme für das Fernwärmenetz und Strom für den Eigenbedarf produziert, den grössten Anteil an den Scope-1-Emissionen. Spätestens ab dem Jahr 2035 soll die Umstellung auf nicht fossile Brennstoffe einen signifikanten Beitrag zur Senkung der verbleibenden Treibhausgasemissionen leisten.
Mit Optimierungen an Anlagen und energetischen Sanierungen von bestehenden Gebäuden erhöht die Flughafen Zürich AG am Standort Zürich die Energieeffizienz von Jahr zu Jahr. Für die Umstellung auf eine fossilfreie Wärmeversorgung stehen drei Projekte im Mittelpunkt: die saisonale Energiespeicherung, die «Energiezentrale Mitte» und die technische Anpassung der Verbraucher an ein Niedertemperaturnetz. Ab 2027 soll eine glaziale Rinne in etwa 300 Meter Tiefe unter der Erdoberfläche als saisonaler thermischer Speicher genutzt werden, um einen Teil des Wärme- und Kältebedarfs am Flughafenkopf zu decken. Im Berichtsjahr wurden weitere Versuche durchgeführt und Anpassungen an den provisorischen Anlagen vorgenommen, sodass die technische Machbarkeit der ersten beiden Brunnen weitgehend sichergestellt ist.
Im Berichtsjahr wurde zudem plangemäss mit dem Bau der «Energiezentrale Mitte» begonnen, die als Wärmepumpen-Kältemaschinen-Energiezentrale das Verbindungsglied zwischen dem saisonalen Speicher und den an das Niedertemperaturnetz angepassten Verbrauchern bildet. Zu Letzteren gehört insbesondere das neu zu erstellende Dock A, dessen Bau ab 2030 geplant ist. Bereits heute wird ein relevanter Anteil der Flughafeninfrastruktur, darunter das Dock E, der Circle und Teile des Werkhofs, durch Nutzung des Untergrunds (Erdsonden) mit Wärme und Kälte versorgt. Der Circle kommt beinahe vollständig ohne fossile Energieträger aus und ist mit dem Nachhaltigkeitslabel LEED Platinum sowie dem Minergie-Baustandard zertifiziert.
Die Flughafen Zürich AG produziert ganzjährig Strom mit Photovoltaikanlagen und im Winter zusätzlich mit dem Heizkraftwerk. Zwei neue Photovoltaikanlagen auf Dächern im Areal Werft gingen im Berichtsjahr in Betrieb. In den kommenden Jahren werden weitere Photovoltaikanlagen hinzukommen. Zur Deckung des gesamten Strombedarfs bezieht der Flughafen zudem seit dem Berichtsjahr ausschliesslich Strom aus erneuerbaren Quellen von den industriellen Betrieben Kloten.
Neben dem Gebäudebereich sind die Fahrzeuge eine relevante Treibhausgasquelle. Die Umstellung auf elektrische Antriebe läuft bereits seit Längerem und fand im Berichtsjahr ihre Fortsetzung. Sämtliche vier Kompaktkehrmaschinen wurden elektrifiziert, während auch bei den Personenwagen die Elektrifizierung weiter ausgebaut wurde. Zudem wird seit Ende des Berichtsjahrs eine erste Tankstelle am Flughafen mit HVO (Hydrotreated Vegetable Oil, ein nicht fossiler Diesel aus Abfall- und Reststoffen) betrieben und es wurde synthetischer Diesel der Firma Synhelion in einem Passagierbus getestet (siehe Netto-Null-Fahrplan). Mit der Zunahme von batteriebetriebenen Fahrzeugen verbunden ist der weitere Ausbau der Ladeinfrastruktur. Im Berichtsjahr gingen weitere 119 Ladestationen und 3 Schnelllader für die Fahrzeuge der Flughafen Zürich AG und der Flughafenpartner in Betrieb.
Wertschöpfungskette
Mit ihrer dualen Strategie, am Flughafen und in der Luft, beeinflusst die Flughafen Zürich AG am Standort Zürich auch die vor- und nachgelagerte Wertschöpfungskette (Scope 3). Hier stehen unter anderem der landseitige Verkehr zum und vom Flughafen, die Flugzeugabfertigung und die Unterstützung der Massnahmen der Luftfahrtbranche zur Erreichung des Netto-Null-Ziels bis 2050 im Vordergrund.
Am Flughafen wird der landseitige Verkehr einerseits durch das vom Bund vorgegebene Ziel, bis 2030 gesamthaft 46 % des An- und Abreiseverkehrs mit öffentlichen Verkehrsmitteln abzuwickeln, geprägt. Dieser Wert ist in den letzten Jahren kontinuierlich gestiegen und lag bereits im Berichtsjahr bei den geforderten 46 %. Ausserdem funktioniert der öffentliche Verkehr zum und vom Flughafen zunehmend elektrisch. Währenddessen wird die Elektrifizierung des Strassenverkehrs mit Elektroladestationen in den Parkhäusern der Flughafen Zürich AG unterstützt. Und schliesslich unterstützt das Unternehmen bei den eigenen Mitarbeitenden die Nutzung des öffentlichen Verkehrs finanziell, während die Nutzung von Parkplätzen kostenpflichtig ist.
Die Unternehmen, die im Berichtsjahr Lizenzen für die Bodenabfertigung erhalten haben, die für die kommenden sieben Jahre neu vergeben wurden, sind verpflichtet, ein eigenes Netto-Null-Ziel 2050 vorzuweisen. Sie und alle anderen Flughafenpartner werden durch den Ausbau der notwendigen Ladeinfrastruktur für elektrisch angetriebene Fahrzeuge und Maschinen am Standort Zürich aktiv unterstützt, ihre Flotte zu elektrifizieren. Diese Massnahme wird durch das Angebot von Treibstoffen aus nicht fossilen Rohstoffen, als Brückentechnologie, ergänzt. Eine weitere Massnahme mit direkter Treibhausgasreduktionswirkung bei den Flugzeugen ist die stationäre Flugzeugenergieversorgungsanlage, welche die Flugzeuge mit Strom und klimatisierter Luft versorgt und dadurch den Einsatz der kerosinbetriebenen Hilfstriebwerke ersetzt. Am Flughafen Zürich gibt es eine Verpflichtung, diese Anlagen zu nutzen. Dieselbe Art von Anlagen für die Versorgung der Flugzeuge mit Strom und klimatisierter Luft wurde auch an den Standorten Florianópolis, Vitória und Natal in Brasilien realisiert.
In der Luft ist der Umstieg auf alternative und nachhaltige Treibstoffe für Flugzeuge (Sustainable Aviation Fuels, kurz SAF) ein zentraler Pfeiler zur Senkung der Treibhausgasemissionen, die den weitaus grössten Anteil an den Scope-3-Emissionen der Flughafen Zürich AG ausmachen. Das Unternehmen unterstützt die Kommerzialisierung von SAF in der Rolle eines Kompetenzzentrums und steht hinter der Einführung einer mit der EU harmonisierten Beimischquote in der Schweiz. Sie hat weiter mit der Synhelion AG eine Vereinbarung zur zukünftigen Abnahme von synthetischem Dieseltreibstoff (Nebenprodukt der SAF-Produktion) abgeschlossen (siehe auch Netto-Null-Fahrplan). Da Ziele und Massnahmen des internationalen Luftverkehrs auf der Basis der Verpflichtungen der ICAO (internationale Zivilluftfahrtorganisation) durch den Bund geregelt werden, sind die direkten Handlungsmöglichkeiten der Flughafen Zürich AG jedoch begrenzt.
Scope-3-Emissionen am Standort Zürich
Flughafen Zürich AG, Standort Zürich | Einheit | 2025 | ||
CO2e Scope 3 | Tonnen | 4’773’132 | ||
Eingekaufte Waren und Dienstleistungen (3.1) | Tonnen | 42’189 | ||
Kapitalgüter (3.2) | Tonnen | 21’028 | ||
Brennstoff- und energiebezogene Aktivitäten (3.3) | Tonnen | 23’868 | ||
Transport und Verteilung, vorgelagert (3.4) | Tonnen | 2’303 | ||
Abfall (3.5) | Tonnen | 2’886 | ||
Geschäftsreisen (3.6) | Tonnen | 402 | ||
Pendelverkehr der Angestellten (3.7) | Tonnen | 504 | ||
Nutzung der verkauften Produkte (3.11) | Tonnen | 4’679’637 | ||
Vermietete oder verleaste Sachanlagen (3.13) | Tonnen | 315 |
Auslandstandorte
Die Mehrheitsbeteiligungen im Ausland setzen in erster Linie auf Energieeffizienzmassnahmen, die Nutzung erneuerbarer Energien und die Elektrifizierung der Fahrzeugflotte. In Brasilien sind an mehreren Standorten Photovoltaikanlagen in Entstehung: In Macaé und Natal stehen die Anlagen kurz vor Inbetriebnahme, in Vitória ist der Bau im Jahr 2026 geplant. Ebenfalls in Florianópolis kommen neu Elektrogabelstapler zum Einsatz.

Die freistehende Photovoltaikanlage südlich des Flughafengeländes in Noida.
Am Flughafen in Noida wurden im Hinblick auf die Inbetriebnahme des Flughafens verschiedene Projekte realisiert. Dies sind unter anderem eine grosse freistehende Photovoltaikanlage, eine erste Serie Elektrofahrzeuge und Maschinen sowie eine intelligente, solarbetriebene Strassenbeleuchtung. Die Konzessionäre für weitere Flughafendienstleistungen wie beispielsweise die Abfertigung sind verpflichtet, ihrerseits ebenfalls batteriebetriebene Fahrzeuge einzusetzen. Schliesslich wurde im Beschaffungsprozess punktuell die Menge der Treibhausgasemissionen als Entscheidungskriterium eingeführt.
Situation im Berichtsjahr
Die Treibhausgasemissionen in Scope 1 konnten im Berichtsjahr am Standort Zürich weiter gesenkt werden. Zurückzuführen ist dies in erster Linie auf die Erhöhung des Anteils Biogas. Weil dieses einen tieferen Emissionsfaktor aufweist als fossiles Erdgas, konnte trotz steigendem Wärmebedarf die Klimaauswirkung reduziert werden. Weiter wurde im Berichtsjahr erstmals zu 100 % erneuerbarer Strom beschafft. Dies bedeutet, dass der Anteil der Wasserkraft auf Kosten der Kernenergie erhöht wurde. Weil die Wasserkraft zwar erneuerbar, aber mit einem höheren Emissionsfaktor, also höheren Treibhausgasemissionen pro Einheit Strom, verknüpft ist, erhöhten sich die Treibhausgasemissionen in Scope 2. Das Total von Scope 1 und 2 konnte im Berichtsjahr dennoch deutlich reduziert werden.
Insgesamt ist die Flughafen Zürich AG gemäss ihrem Netto-Null-Fahrplan mit der Emissionsreduktion auf Kurs. Sie weist in diesem Bericht erstmals ein Gruppentotal für die Scopes 1 und 2 aus.
Anteil erneuerbarer Energie am Flughafen Zürich
Kennzahlen
Treibhausgasemissionen
Flughafen Zürich Gruppe | Einheit | 2021 | 2022 | 2023 | 2024 | 2025 | ||||||
CO2e Scope 1 Flughafen Zürich Gruppe | Tonnen | 32’884 | 30’025 | 24’910 | 25’488 | 23’843 | ||||||
CO2e Scope 2 Flughafen Zürich Gruppe | Tonnen | 3’001 | 1’342 | 1’286 | 1’187 | 1’235 | ||||||
Total Scope 1 und 2 Gruppe | Tonnen | 35’885 | 31’367 | 26’196 | 26’675 | 25’078 | ||||||
CO2e Scope 3 Gruppe | Tonnen | n/a | n/a | n/a | 4’990’862 | 5’242’784 | ||||||
Flughafen Zürich AG, Standort Zürich | Einheit | 2021 | 2022 | 2023 | 2024 | 2025 | ||||||
CO2e Scope 1 Flughafen Zürich AG | Tonnen | 32’372 | 29’043 | 23’992 | 23’843 | 22’513 | ||||||
CO2e Scope 2 Flughafen Zürich AG | Tonnen | 19 | 24 | 21 | 19 | 28 | ||||||
Total Scope 1 und 2 | Tonnen | 32’390 | 29’067 | 24’014 | 23’861 | 22’540 | ||||||
CO2e Scope 31 | Tonnen | 1’803’913 | 3’471’982 | 4’153’941 | 4’599’9113 | 4’773’132 | ||||||
Flughafen Florianópolis, Brasilien | Einheit | 2021 | 2022 | 2023 | 2024 | 2025 | ||||||
CO2e Scope 1 | Tonnen | 1333 | 3843 | 3713 | 2623 | 226 | ||||||
CO2e Scope 2 | Tonnen | 980 | 1463 | 03 | 0 | 0 | ||||||
Total Scopes 1 und 2 | Tonnen | 1’1133 | 5293 | 3713 | 2623 | 226 | ||||||
CO2e Scope 32 | Tonnen | n/a | n/a | n/a | 162’5793 | 187’202 | ||||||
Flughäfen Vitória/Macaé, Brasilien | Einheit | 2021 | 2022 | 2023 | 2024 | 2025 | ||||||
CO2e Scope 1 | Tonnen | 2703 | 4983 | 3663 | 2223 | 440 | ||||||
CO2e Scope 2 | Tonnen | 1’2003 | 1443 | 03 | 0 | 0 | ||||||
Total Scopes 1 und 2 | Tonnen | 1’4703 | 6423 | 3663 | 2223 | 440 | ||||||
CO2e Scope 32 | Tonnen | n/a | n/a | n/a | 93’3913 | 112’754 | ||||||
Flughafen Natal, Brasilien | Einheit | 2021 | 2022 | 2023 | 2024 | 2025 | ||||||
CO2e Scope 1 | Tonnen | n/a | n/a | n/a | 919 | 345 | ||||||
CO2e Scope 2 | Tonnen | n/a | n/a | n/a | 0 | 0 | ||||||
Total Scopes 1 und 2 | Tonnen | n/a | n/a | n/a | 919 | 345 | ||||||
CO2e Scope 32 | Tonnen | n/a | n/a | n/a | 102’5123 | 136’042 | ||||||
Flughafen Antofagasta, Chile | Einheit | 2021 | 2022 | 2023 | 2024 | 2025 | ||||||
CO2e Scope 1 | Tonnen | 10 | 12 | 64 | 70 | 104 | ||||||
CO2e Scope 2 | Tonnen | 452 | 446 | 520 | 474 | 404 | ||||||
Total Scopes 1 und 2 | Tonnen | 462 | 458 | 584 | 544 | 508 | ||||||
CO2e Scope 32 | Tonnen | n/a | n/a | n/a | 20’087 | 21’688 | ||||||
Flughafen Iquique, Chile | Einheit | 2021 | 2022 | 2023 | 2024 | 2025 | ||||||
CO2e Scope 1 | Tonnen | 99 | 57 | 77 | 105 | 104 | ||||||
CO2e Scope 2 | Tonnen | 350 | 541 | 527 | 363 | 439 | ||||||
Total Scopes 1 und 2 | Tonnen | 449 | 598 | 604 | 468 | 543 | ||||||
CO2e Scope 32 | Tonnen | n/a | n/a | n/a | 12’382 | 11’966 | ||||||
Flughafen Noida, Indien | Einheit | 2021 | 2022 | 2023 | 2024 | 2025 | ||||||
CO2e Scope 1 | Tonnen | n/a | 31 | 40 | 67 | 111 | ||||||
CO2e Scope 2 | Tonnen | n/a | 41 | 218 | 331 | 364 | ||||||
Total Scopes 1 und 2 | Tonnen | n/a | 73 | 258 | 398 | 475 |
Scope 1: Gemäss GHG-Protokoll eigene Quellen Flughafen Zürich AG (Fahrzeuge, Maschinen, Heizungen).
Scope 2: Gemäss GHG-Protokoll extern bezogene Elektrizität für die Flughafen Zürich AG.
1Gemäss GHG-Protokoll bis und mit 2023 Flugzeuge im LTO-Zyklus und Reisestrecke zur Destination, übrige Emissionsquellen am Flughafen (Abfertigung, andere Heizungen) und gesamter landseitiger Verkehr von Start- zu Zielort für alle Verkehrsmittel; ab 2024 gesamte Wertschöpfungskette gemäss GHG-Protokoll.
2Gemäss GHG-Protokoll relevante Kategorien der Wertschöpfungskette berücksichtigt.
3Rückwirkende Korrektur aufgrund bereinigter Datengrundlage.
Aufgrund von Rundungen können sich in Summen einzelne Abweichungen ergeben.
Energie
Flughafen Zürich AG, Standort Zürich | Einheit | 2021 | 2022 | 2023 | 2024 | 2025 | ||||||
Thermische Energie | MWh | 120’634 | 106’154 | 103’689 | 107’678 | 111’623 | ||||||
erneuerbar | MWh | 1’584 | 8’886 | 4’292 | 8’094 | 18’999 | ||||||
nicht erneuerbar | MWh | 119’050 | 97’268 | 99’397 | 99’584 | 92’625 | ||||||
Treibstoffe | MWh | 4’772 | 4’632 | 5’558 | 4’874 | 5’331 | ||||||
erneuerbar | MWh | 0 | 0 | 0 | 324 | 111 | ||||||
nicht erneuerbar | MWh | 4’772 | 4’632 | 5’558 | 4’550 | 5’221 | ||||||
Strom | MWh | 47’315 | 59’688 | 64’184 | 65’826 | 64’246 | ||||||
erneuerbar | MWh | 14’263 | 16’651 | 20’370 | 27’087 | 64’246 | ||||||
nicht erneuerbar | MWh | 33’052 | 43’036 | 43’815 | 38’739 | 0 | ||||||
Gesamtenergieverbrauch (thermische Energie, Treibstoff, Strom) | MWh | 172’722 | 170’474 | 173’432 | 178’378 | 181’200 | ||||||
Gesamtverbrauch Primärenergie1 | MWh | 456’589 | 505’205 | 494’359 | 504’238 | 505’167 | ||||||
Energieintensität nach GVV2 | % | 111.2 | 103.9 | 88.8 | 87.9 | 84 | ||||||
Flughafen Florianópolis, Brasilien | Einheit | 2021 | 2022 | 2023 | 2024 | 2025 | ||||||
Gesamter Brenn- und Treibstoffverbrauch | MWh | 252 | 310 | 301 | 390 | 229 | ||||||
Stromverbrauch | MWh | 7’716 | 8’423 | 10’654 | 11’111 | 7’621 | ||||||
Gesamtenergieverbrauch | MWh | 7’968 | 8’733 | 10’955 | 11’501 | 7’850 | ||||||
Flughäfen Vitória/Macaé, Brasilien | Einheit | 2021 | 2022 | 2023 | 2024 | 2025 | ||||||
Gesamter Brenn- und Treibstoffverbrauch | MWh | 254 | 345 | 403 | 515 | 337 | ||||||
Stromverbrauch | MWh | 9’492 | 9’147 | 9’747 | 9’179 | 7’857 | ||||||
Gesamtenergieverbrauch | MWh | 9’746 | 9’492 | 10’150 | 9’694 | 8’194 | ||||||
Flughafen Natal, Brasilien | Einheit | 2021 | 2022 | 2023 | 2024 | 2025 | ||||||
Gesamter Brenn- und Treibstoffverbrauch | MWh | n/a | n/a | n/a | 253 | 292 | ||||||
Stromverbrauch | MWh | n/a | n/a | n/a | 12’5363 | 12’173 | ||||||
Gesamtenergieverbrauch | MWh | n/a | n/a | n/a | 12’7893 | 12’465 | ||||||
Flughafen Antofagasta, Chile | Einheit | 2021 | 2022 | 2023 | 2024 | 2025 | ||||||
Gesamter Brenn- und Treibstoffverbrauch | MWh | 40 | 49 | 46 | 61 | 76 | ||||||
Stromverbrauch | MWh | 1’107 | 1’092 | 1’150 | 1’540 | 1’930 | ||||||
Gesamtenergieverbrauch | MWh | 1’147 | 1’141 | 1’196 | 1’601 | 2’006 | ||||||
Flughafen Iquique, Chile | Einheit | 2021 | 2022 | 2023 | 2024 | 2025 | ||||||
Gesamter Brenn- und Treibstoffverbrauch | MWh | 400 | 231 | 420 | 840 | 960 | ||||||
Stromverbrauch | MWh | 856 | 1’323 | 1’290 | 1’451 | 1’450 | ||||||
Gesamtenergieverbrauch | MWh | 1’256 | 1’554 | 1’710 | 2’291 | 2’410 | ||||||
Flughafen Noida, Indien | Einheit | 2021 | 2022 | 2023 | 2024 | 2025 | ||||||
Gesamter Brenn- und Treibstoffverbrauch | MWh | n/a | 117 | 152 | 258 | 420 | ||||||
Stromverbrauch | MWh | n/a | 51 | 307 | 331 | 508 | ||||||
Gesamtenergieverbrauch | MWh | n/a | 168 | 459 | 589 | 928 |
1Systemgrenze Gesamtflughafen ohne Treibstoffe.
2Energieverbrauch gemessen an der Energiebezugsfläche und den Benutzereinheiten.
3Rückwirkende Korrektur.
Aufgrund von Rundungen können sich in Summen einzelne Abweichungen ergeben.
